Entwicklung und Struktur der Deutschen Postbank AG

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Die Deutsche Postbank AG ist eine Privatkunden- und Transaktionsbank und hat ihren Hauptsitz in Bonn. Die Geschichte der Bank kann bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Mit der Einführung des Postscheckdienstes im Jahre 1909 wurde bereits der erste Grundstein gelegt. 1939 folgte dann der Postsparkassendienst und infolge des Poststrukturgesetzes, welches 1989 in Kraft trat, wurde schließlich 1990 die Postbank gegründet. Fünf Jahre später wird die Firma zur Aktiengesellschaft und darf erstmalig Kredite an die Kunden vergeben. Ein weiterer Meilenstein für das Unternehmen ist 1998 der erste Einsatz von Software, die es Kunden ermöglicht, ihre Finanzgeschäfte sicher über das Internet abzuschließen. 2004 wird diese Option dann noch erweitert. Nun sind Transaktionen auch vom Handy aus möglich.

Die innere Struktur der Deutschen Postbank AG besteht aus insgesamt sieben Kategorien. Das Dach der Firmenstruktur bildet die Konzernsteuerung. Sie ist zuständig für die Konzernentwicklung und die Konzernkommunikation. Außerdem fällt auch die Risikoanalytik in diesen Bereich. Unter dem Dach kommen die Bereiche Finanzen, Retail, Filialbetrieb, Financial Markets, Operations und Ressourcen zusammen. Zur Abteilung Finanzen gehören hauptsächlich die Bereiche des Rechnungswesens und das Konzerncontrolling, Retail und Filialvertrieb beschäftigen sich mit der Werbung und dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen und die Kategorie Financial Markets betreut das Liquiditäts- und Kapitalmanagement. In dem Bereich Operations werden Baufinanzierungen und die Kontoführungen der Kunden bearbeitet und die Abteilung Ressourcen deckt alle Bereiche rund um das Personal, die Immobilien und das Firmenrecht ab. Neben den Kategorien, die das Herz des Konzerns und vorrangig für die inneren Abläufe zuständig sind, bedient die Deutsche Postbank AG noch unterschiedliche Geschäftsfelder.

Die Grundlage der Geschäftsfelder stellt das Retail Banking dar. Dieser Begriff umfasst alle Bank- und Finanzdienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden. Dazu gehören die Kontoführung, Kreditvergaben sowie die verschiedenen Investment- und Anlagemöglichkeiten. Da die Deutsche Postbank AG eine sogenannte Multikanalbank ist, findet die Kundenbetreuung sowohl persönlich vor Ort in den Filialen als auch über das Telefon oder online statt. Dank einem flächendeckenden Vertriebsnetz und Kooperationen mit anderen Firmen, bietet sie ihren Kunden deutschlandweit die Möglichkeit der Nutzung aller Angebote. Das Firmenkundengeschäft befasst sich mit dem Zahlungsverkehr von öffentlichen und privaten Betrieben und Firmen. Gewerbliche Finanzierung und das Immobiliengeschäft sind Teil dieses Bereiches. Auch ein weitläufiges Anlage- und Bilanzstrukturmanagement gehören zum Firmenkundenbereich. Die Aktivitäten reichen hier bis ins europäische und außereuropäische Ausland und ermöglichen den Kunden so grenzüberschreitende Transaktionen. Mit dem Transaction Banking werden für fremde Banken Bearbeitungsdienstleistungen, wie Kreditverarbeitung und Kontoführungen, angeboten. Diese beziehen sich auf den nationalen und den internationalen Zahlungsverkehr. Der Geschäftsbereich Financial Markets beschäftigt sich mit den Eigenhandelsaktivitäten des Unternehmens im In- und Ausland. Alle Geschäftsfelder der Deutschen Postbank AG sind eigenständige Bereiche und unterliegen einer eigenen Führung.

FOTO: © bäckersjunge – Fotolia.com

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